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Hilfreiche Links für pflegende Angehörige

Angehörige leisten einen sehr wichtigen Beitrag zur Versorgung von Pflegebedürftigen. Nicht selten wird die pflegende und sorgende Tätigkeit von einer einzelnen Person geleistet, die entweder nicht weiß, wo sie Hilfe bekommen kann oder die aus unterschiedlichen Gründen keine Hilfe zulassen kann oder will. Dadurch werden schnell die eigenen Belastungsgrenzen erreicht. Eine häufige Gemeinsamkeit von pflegenden Angehörigen ist die zeitliche, körperliche und psychische Belastung. Bei vielen kommt zusätzlich eine Berufstätigkeit und/oder die Sorge für die eigene Familie und den Haushalt dazu. Sofort möchte man denken, dass diese Doppelbelastungen besonders kritisch sind. In der Praxis zeigt sich aber deutlich, dass beispielsweise eine Berufstätigkeit oder das Beibehalten von anderen ausgleichenden Aktivitäten vor dem "Ausbrennen" schützen können.  

Durch die zahlreichen Herausforderungen in der Pflege, Betreuung und Versorgung im häuslichen Umfeld ist es also wichtig, dass von Beginn an die Unterstützung der Angehörigen mitgedacht wird. Neben der tatkräftigen Entlastung können auch ausreichende Informationen über den Umgang mit verschiedenen Krankheiten oder über die Möglichkeiten der Entlastung hilfreich sein.  Es ist nicht immer einfach den Durchblick zu behalten, wenn es darum geht, die passenden Angebote zu finden und in Anspruch zu nehmen. Informieren Sie sich vor Ort über bestehende Angebote speziell für pflegende Angehörige, geben Sie aber auch eigene Interessen, Hobbys und den Beruf nicht voreilig auf, sondern informieren Sie sich über Möglichkeiten der Vereinbarkeit. Nur wenn pflegende Angehörige auch für sich selbst sorgen, sind sie dauerhaft in der Lage für andere Sorge zu tragen. 

Die nachfolgenden links führen zu externen Internetseiten auf denen Sie weitere Informationen erhalten:

  • Wege zur Pflege ist eine Seite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. "Hier finden Sie Menschen, die Ihnen rund um das Thema Pflege mit Rat und Tat zur  Seite stehen."
  • Auf dieser Seite des Bundesministeriums für Gesundheit erhalten Sie viele Informationen zum Thema Pflege. Sehr zu empfehlen ist der Online-Ratgeber Pflege und der Online-Ratgeber Demenz , die Sie entweder als pdf herunterladen, oder kostenlos als Brochüre bestellen können. 

Internetauftritt des Vereins:  Deutsche Alzheimer e.V.

  • Pflegelotse ist eine Seite der VDEK Ersatzkassen. Hier erhalten Sie Unterstützung bei der Suche nach einem passenden Pflegeangebot, außerdem u.a. einen Fragen & Antworten-Katalog, eine Checkliste mit Punkten, über die Sie im persönlichen Gespräch mit der Leitung der Pflegeeinrichtung oder durch entsprechende Informationsmaterialien informiert werden sollten etc. 
  • Hier finden Sie ein Beispiel für einen Online-Pflegekurs für Angehörige. Klären Sie mit Ihrer Krankenkasse ab, ob dort Online-Kurse angeboten werden.
  • Auf den Seiten "Wohnen im Wandel" erhalten Sie Informationen für komfortables und barrierefreies Wohnen. Wohnberatung im Kreis Borken, auch in Ihrem häuslichen Umfeld, erhalten Sie bei der Wohnberatung im Kreis Borken

Viele pflegebedürftige Menschen leben im eigenen Zuhause und werden von ihren Angehörigen gepflegt. Immer mehr Menschen lassen sich dabei von einem professionellen Pflegedienst unterstützen. Der Ratgeber "Gute Pflege erkennen" ist eine Hilfe bei der Frage, welche Erwartungen an ambulante Pflegedienste realistisch sind. Er soll die Betroffenen über die wesentlichen Qualitätsaspekte der Pflege informieren.

Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) stellt in gut lesbaren und verständlichen Broschüren fundiertes Pflegewissen zusammen. Hier finden pflegende Angehörige und Interessierte viele Informationen zu praktischen Themen aus der Pflege, die sie entweder als pdf herunterladen oder als Broschüre bestellen können.

Praxistipps für den Pflegealltag rund um das Thema Inkontinenz

Inkontinenz

Praxistipps für den Pflegealltag rund um das Thema Mundpflege

Mundpflege

Impulse und Ideen zum Thema Demenz für pflegende Angehörige

Demenz

Praxistipps für den Pflegealltag rund um das Thema Essen und Trinken

Essen und Trinken - Praxistipps für den Pflegealltag

Praxistipps für den Pflegealltag rund um das Thema Scham

Scham - Praxistipps für den Pflegealltag

Im SGB VII (gesetzliche Unfallversicherung) sind "Pflegepersonen" explizit als versicherte Personengruppe benannt (bei der Pflege eines Pflegebedürftigen mit mindestens Pflegegrad 2). Dies schließt den Anspruch auf präventive Leistungen durch den zuständigen Unfallversicherungsträger ein. Die Unfallkasse NRW hat eine Reihe von Handlungshilfen und Informationen für pflegende Angehörige im Angebot:

Die Internetseite "Pflege-Dschungel" bietet eine anschauliche Übersicht über die Leistungen der Pflegeversicherung und über viele weitere Themen rund um die Pflege und das Pflegesystem. Zur Vereinfachung bietet die Internetseite übersichtliche Informationstafeln.

In Borken findet einmal monatlich ein offener Gesprächskreis für pflegende Angehörige statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die nächsten Termine im ersten Halbjahr sind am 30. Januar, 27. Februar, 19. März, 23. April, 28. Mai jeweils um 15.30 Uhr bis 17.30 Uhr. Ansprechpartnerin ist

Fr. Martina Nötzold, Graf-Friedrich-Straße 24, 46325 Borken

Tel.: 02861-6053101; E-Mail: pflegeselbsthilfe-coesfeldparitaet-nrworg