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Pflegebedarfsplanung

In der kommunalen Pflegebedarfsplanung wird die derzeitige Pflegesituation dargestellt. Darauf aufbauend wird der zukünftige Bedarf sowohl kurzfristig wie auch langfristig anhand verschiedener Szenarien bezüglich der Entwicklung der Pflegebedürftigkeit und der Nutzung verschiedener Pflegeformen prognostiziert. Anschließend wird der erwartete Bedarf dem verfügbaren Angebot gegenübergestellt und es werden Handlungsempfehlungen beschrieben, wie die Versorgung älterer und pflegebedürftiger Menschen im Kreis Borken auch in Zukunft sichergestellt werden kann. Die Pflegebedarfsplanung wird im 2-Jahres Rhythmus erstellt.

Die erste Pflegebedarfsplanung für den Kreis Borken wurde 2015 durch das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (RWI) aus Essen erstellt und am 10.12.2015 durch den Kreistag in Form einer nicht verbindlichen Pflegebedarfsplanung beschlossen.

Der Entwurf der 1. Fortschreibung der Pflegebedarfsplanung für den Kreis Borken 2017 wurde in Eigenregie von der Stabstelle Soziales erstellt und am 16.11.2017 dem Ausschuss für Arbeit, Soziales und Gesundheit vorgestellt.

Anschließend wurde er verschiedenen Akteuren im Kreis (Politik, Kommunen, Kommunale Konferenz Alter und Pflege, Wohlfahrtsverbände, private Träger etc.), die mit der Pflegebedarfsplanung arbeiten oder davon betroffen sind, präsentiert. Aus den Erkenntnissen dieses umfangreichen Beteiligungsprozesses sind anschließend im Mai 2018 Handlungsempfehlungen entwickelt worden, die in der Pflegebedarfsplanung 2017 unter Punkt 7. ergänzt wurden. 

Der Kreistag hat am 11.10.2018 die 1. Fortschreibung der Pflegebedarfsplanung 2017 für den Kreis Borken als nicht verbindliche Planung beschlossen.

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Kreis Borken

Stabstelle Soziales

Christian Tewiele

02861-82 1237

c.tewielekreis-borkende